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Hallo.

Ab nach Botswana!

Unsere Route und Tipps für deine Rundreise im tierreichen Paradies!

Botswana! Der wahr gewordene Traum für alle Naturliebhaber und Safaribegeisterte.

Eine Reise in dieses atemberaubende Land bedarf einiges an Planung.
Vor allem dann, wenn du so wie wir einen Self-Drive mit Camping planst.
Mit den zahlreichen Nationalparks und natürlich dem einmaligen Okavango-Delta bietet das Land im Süden Afrikas unzählige Möglichkeiten.

Übersicht - unsere Botswana Erfahrungen haben wir in 3 große Kategorien unterteilt:

  • Planung und allgemeine Tipps

  • Unsere Reiseroute – 3 Wochen Botswana

  • Camping in Botswana

BOTSWANA KARTE

Planung, Tipps und Infos

Unsere Reiseroute

Planung:

Unsere Route haben wir detailliert über ein Jahr im Voraus geplant. Die Reservierungen der einzelnen Campingplätze haben wir teilweise fast 12 Monate vor der Reise vorgenommen. Trotzdem mussten wir die Route an die Verfügbarkeiten anpassen.
Wie du siehst, ist die rechtzeitige Planung für deine Botswana Reise sehr wichtig.

Bei unserem Routing haben wir uns für eine Mischung aus „Fly-In“ in das Delta, Selbstfahrer-Tour mit Camping und Übernachtungen in Unterkünften entschieden.
Natürlich ist das Camping nicht jedermanns Sache, aber um das Naturerlebnis und das Abenteuer ganz authentisch zu haben sind die nicht eingezäunten Campingplätze in den Nationalparks Botswanas genau das richtige.

Botswanas „Straßen“, insbesondere in den Nationalparks, sind jedoch nichts für schwache Nerven. Tiefsand, Wasserquerungen und Schlaglöcher waren unsere ständigen Begleiter. Plane daher ausreichend Zeit für deine Wegstrecken ein und verlasse dich nicht auf die Angaben von Google Maps!

Für die perfekte Routenplanung empfehlen wir dir die Karten von tracks4africa!
Diese bieten detaillierte und aktuelle Informationen zu den einzelnen Wegstrecken inklusive Zeitangaben. Tracks4Africa bietet auch eine Beratung bei der Planung deiner Route mit an.

Wenn es dein Budget hergibt, ist ein Fly-In in das Okavango-Delta Pflicht!
Das größte Binnendelta der Welt ist einfach unbeschreiblich. Die Landeanflüge auf die Schotterpisten im Delta sind ein unvergessliches Abenteuer. Der Blick vom Kleinflugzeug aus über die Weite des Deltas ist nicht in Worte zu verfassen.


Reisezeit:

Da Botswana im Süden Afrikas liegt und somit natürlich auf der Südhalbkugel, sind die Jahreszeiten konträr zu unseren hier in Europa.
Das bedeutet also, in unserem Sommer ist vor Ort der eigentliche Winter. Die Wintermonate können als die Trockenzeit bezeichnet werden. In den Monaten Mai bis Juli solltest du dich auf kühle Nächte einstellen. Bei der Größe des Landes und den unterschiedlichen Regionen ist Botswana aber grundsätzlich das ganze Jahr über zu bereisen. Je nach Region gibt es jedoch Einschränkungen. Beachte vor allem die Flut des Okavango-Deltas, welche normalerweise von Juni bis August den Wasserspiegel in diesem Gebiet steigen lässt. Die Salzpfannen sind nur in der Trockenzeit zu befahren.
Informiere dich daher, welche Regionen zu welcher Zeit am besten für dich geeignet sind und passe deine Route an diese Vorgaben an!

Für unsere dreiwöchige Reiseroute war Anfang Juni die optimale Reisezeit. Kühlere Temperaturen, die Erreichbarkeit der bereits ausgetrockneten Salzpfannen und der noch nicht zur Gänze erreichte Höchststand der Flut im Moremi Nationalpark.
Die perfekten Voraussetzungen für eine unvergessliche Reise in das tierreiche Paradies!


Anreise:


Für eine Reise nach Botswana von Europa aus kannst du gut 20 Stunden berechnen.
Die drei größeren internationalen Flughäfen des Landes liegen in Maun, Kasane und in der Hauptstadt Gaborone. Wobei für Touristen eher die zwei erstgenannten in Frage kommen.

Unser Ausgangspunkt der Reise war Maun. Der Langstreckenflug führte uns aber zuerst mit Lufthansa von Frankfurt aus nach Südafrika. Von Johannesburg ging es anschließend weiter mit Air Botswana nach Maun, das Tor zum Okavango-Delta.

Die beste Itinerary für 3 Wochen in Botswana!

 

Überblick:

1 Nacht - Maun

3 Nächte - Okavango Delta

2 Nächte - Makgadikgadi Pans National Park

1 Nacht - Kubu Island

2 Nächte - Nxai Pan National Park

2 Nächte - Third Bridge

2 Nächte - Khwai

2 Nächte - Savute

2 Nächte - Chobe Nationalpark


Plane eine Übernachtung in Maun ein!
Das können wir dir leider schmerzlich empfehlen. Unsere Anreise war geprägt von Streiks, technischer Probleme und Verspätungen. Insgesamt kamen wir einen Tag später als geplant an! Die Übernachtung in Maun dient also nicht nur einem ruhigen Start in deinen Urlaub, sondern auch als Puffer für unvorhergesehene Ereignisse bei der Anreise.

ÜBERNACHTUNG IN MAUN EMPFEHLUNG:
geringes Budget
mittleres Budget
High End


Fly-In in das weltbekannte Okavango-Delta

Wenn du in Botswana bist, dann musst du das Okavango-Delta sehen. Auch wenn es nur ein Rundflug von Maun aus ist. Die Weite und die beeindruckende Landschaft sind unverwechselbar und einzigartig auf unserem Planeten. Für ein Fly-In in das Delta stehen einige kleine Fluglinien vor Ort zur Verfügung. Die wohl bekannteste ist Mack Air. Die Flüge zu den Unterkünften sind zwar nicht ganz günstig, aber jeden Cent wert. Schließlich ist es nicht nur der Mittel zum Zweck in das Delta zu gelangen, sondern auch gleichzeitig ein einmaliges Abenteuer. Flugangst solltest du hierbei jedoch nicht haben, denn die Landeanflüge auf die Schotterpisten im Delta haben es in sich.
Wir haben diese aber sehr genossen und durften sogar abwechselnd als Co-Pilot im Cockpit sitzen! Ein unvergessliches Highlight unserer Botswana Reise!








Unser Ziel – Linyanti Expeditions, African Bush Camps

Genau genommen haben wir bei dieser Reise nicht direkt im Okavango-Delta übernachtet. Denn das Linyanti Expeditions Camp liegt nicht mehr im Delta. Für uns war dies jedoch kein Problem, da wir im weiteren Verlauf unserer Reise selbst in den Moremi Nationalpark fahren. Auf dem Luftweg zu Linyanti sind wir dafür über das Delta geflogen und hatten auch einige Zwischenlandungen in dieser Region.
Natürlich kannst du aber auch mitten im Okavango-Delta übernachten. Drei Nächte in einer Unterkunft im Delta sind das Mindeste, um die Einzigkeit dieser Region genießen zu können. Die Preisspanne kennt hier keine Grenzen. Wir haben dir drei Unterkünfte aufgelistet, welche wir dir empfehlen können:

ÜBERNACHTUNG IN DELTA EMPFEHLUNG:
geringes Budget
mittleres Budget
High End

African Bush Camps steht für authentische Safarierlebnisse, einmalige Guides und unglaublichem Service. Das Linyanti Expeditions Camp übertraf all unsere Erwartungen und die Erlebnisse auf den Safaris waren überwältigend. Das Highlight war eine erfolgreiche Jagd von einem Löwenrudel auf eine Büffelherde hautnah zu erleben. Generell können wir die Region Linyanti uneingeschränkt empfehlen!


Start unserer Selbstfahrertour mit Chobe4x4!

Mit dem Kleinflugzeug geht es wieder zurück nach Maun wo in der Ankunftshalle auch schon ein Mitarbeiter unserer Mietwagenfirma auf uns wartet.

Gebucht haben wir unser 4x4 Fahrzeug bei Chobe4x4.
Ein beeindruckender Toyota Land Cruiser, mit modernem Dachzelt und kompletter Campingausrüstung. Mehr dazu werden wir in einem eigenen Blogbeitrag festhalten!

Nach einer insgesamt 3-stündigen Einführung und geordneter Übernahme machen wir uns auf den Weg zum Supermarkt, um uns für die nächsten Tage einzudecken!

Natürlich kannst du auch die erste Nacht direkt in Maun auf einem Campingplatz übernachten. Wir haben uns dazu entschlossen, diese Nacht einzusparen und sind somit bewusst den Stress eingegangen. Denn für Einkauf und 150 km Fahrt hatten wir nur noch 3 Stunden zur Verfügung, damit wir unser Ziel noch vor Sonnenuntergang erreichen.


Das Abenteuer beginnt – Selbstfahrer Tour durch Botswana!
Unsere Route und die einzelnen Übernachtungen

Boteti River Camp – Campsite (Tag 1-2)
Unsere ersten zwei Nächte auf unserer Selbstfahrer-Tour durch Botswana verbringen wir am Campsite vom Boteti River Camp. Das Camp liegt außerhalb des Makgadikgadi Pans National Park, aber direkt am Eingangs-Gate.
Für uns liegt die Campsite somit optimal und bietet den idealen Start, um das Fahrzeug kennenzulernen und alles zu sortieren. Außerdem ist es beruhigend, die ersten Nächte nicht gleich in einem wilden Nationalpark zu übernachten.



Ein Tagesausflug in den Makgadikgadi Pans National Park darf aber natürlich nicht fehlen! Du kannst beim Camp einen Morgen oder Abend Game Drive buchen, oder selbständig in den Park fahren. Bei hohem Wasserstand erfolgt die Überquerung des Boteti Flusses mit einer kleinen Floß-Fähre. Besonders in den Monaten Mai und Juni hast du gute Chancen, die große Zebra Immigration zu sehen. Wir hatten Glück und konnten Hunderte in perfektem Licht beobachten. Was für ein traumhafter Einstand unserer Reise!

Nach einer weiteren Übernachtung am Campsite machen wir uns sehr früh auf dem Weg in Richtung Osten!


Vet Fences – Beachte die Veterinär Zäune bei deiner Routenplanung!

Am Weg in Richtung Osten überqueren wir das erste Mal einen Veterinär Checkpoint.
Um die Klauenseuche nicht zu verbreiten, ist es in Botswana untersagt, gewisse Lebensmittel (insbesondere Fleisch), von Westen nach Osten und von Nord nach Süd zu transportieren. Ein äußerst wichtiger Punkt, den du beim Einkaufen und bei deiner Routenplanung beachten musst!
Das Fahrzeug wird kontrolliert und du musst durch einen Checkpoint mit kleinem Fußbad.
Grundsätzlich sind bei Einhaltung der vorgegebenen Regeln diese Checkpoints aber kein Problem.


Planet Baobab – Sleep-Out in den Salzpfannen (Tag 3)

Nach einer 3-stündigen Fahrt erreichen wir unser Ziel für heute - Planet Baobab bei Gweta. Ausgangspunkt für ein weiteres Highlight, denn heute übernachten wir nicht auf unserem Dachzelt, sondern mitten in den Salzpfannen der Makgadikgadi!
Zu dieser aufregenden Tour gehört auch ein Besuch einer Erdmännchen Kolonie, eine abenteuerlustige Fahrt mit dem Quad über die Salzpfannen und ein traumhafter Sonnenuntergang.
Ein unglaubliches Erlebnis und ein Fixpunkt bei einer Botswana Reise!
Beachte, dass diese Tour nur möglich ist, wenn die Salzpfannen ausgetrocknet sind und somit die Erreichbarkeit gesichert ist (meist Mai bis November).


Kubu Island wir kommen! (Tag 4)

Frisch geduscht bei Planet Baobab brechen wir nochmals auf in Richtung der Makgadikgadi Pfannen. Mit unserem 4x4 Fahrzeug überqueren wir die trockenen Pfannen, passieren einen weiteren Veterinär-Checkpoint und erreichen nach einer aufregenden 6-stündigen Fahrt ein Juwel inmitten der Salzpfannen.
Wie aus dem Nichts erhebt sich eine Steininsel in der flachen Ebene, die einmalige Kubu Insel. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir am höchsten Punkt der Insel und genießen mit einem Savanna Dry in der Hand den einmaligen Moment.
Am Lagerfeuer lassen wir den Tag Revue passieren und erfreuen uns über den atemberaubenden Sternenhimmel.


Ab in den Nxai Pan Nationalpark! (Tag 5-6)
Natürlich springen wir wieder früh aus unserem Dachzelt, denn den Sonnenaufgang bei Kubu Island darf nicht verpasst werden! Ein magischer Moment als sich die Sonne am Horizont erhebt.
Kurz danach begeben wir uns aber auch schon auf den Weg in Richtung Norden, bis wir die Hauptstraße A3 erreichen. Die Straße ist in einem äußerst schlechten Zustand und so benötigen wir mehr Zeit als gedacht für diesen Abschnitt.

Schließlich erreichen wir das Eingangs-Gate des Nxai Pan Nationalparks, unser Park für die nächsten zwei Nächte! Das erste Mal übernachten wir somit in einem wilden, nicht eingezäunten Campsite. Die erste Nacht verbringen wir am Campsite Baines Baobab. Das berühmte Campsite ist umgeben von beeindruckenden Baobab Bäumen. Wir genießen den Abend und springen müde in unser Dachzelt.

Am nächsten Morgen geht es bereits mit den ersten Sonnenstrahlen weiter nördlich in den Park. Zum ersten Mal haben wir eine anspruchsvolle Tiefsandpiste zu bewältigen.
Beim Game Drive sehen wir Elefanten, Zebras und viele Antilopen.

Das South Camp von Nxai Pan ist wild und beachtlich sind vor allem die massiven Elefantenabwehrsysteme rund um den Nasszellenbereich.
Hier erleben wir einen unserer schönsten Sonnenuntergänge, als Elefanten direkt vor der untergehenden Sonne vorbeimarschieren. Ein Moment für die Ewigkeit!


Moremi Nationalpark – Third Bridge Campsite (Tag 7-8)
Heute erwartet uns ein langer Tag, welcher einer der anspruchsvollsten und anstrengendsten unserer gesamten Tour sein wird. Vor uns liegt nicht nur die längste Fahrt, sondern auch die kniffligste. Dazu müssen wir am Weg in Maun unsere Vorräte für die nächsten Tage aufstocken.

Info: Falls es dein Zeitplan möglich macht, würden wir dir raten, eine zusätzliche Nacht in Maun zu verbringen. Damit dieser Tag auf zwei aufgeteilt wird.

Nach einer wirklich anstrengenden Fahrt mit Tiefsand und Wasserquerungen kamen wir erschöpft kurz vor Sonnenuntergang am Third Bridge Campsite im atemberaubenden Moremi Nationalpark an.

Eines, der wohl am bekanntesten Campsites in Botswana!
Hier bist du nun wirklich in der absoluten Wildnis Botswanas, direkt am Rande des Okavango Deltas! Die ganze Nacht waren Leoparden, Hyänen und Löwen zu hören. Und ein Elefant verschlingt den Baum direkt neben unserem Dachzelt!

Den nächsten Morgen gehen wir auf Game Drive und am Abend haben wir noch eine Bootstour vom Campsite aus.

Bei unserem Aufenthalt war die Brücke in Richtung Xaxanaxa leider gesperrt.
Grundsätzlich bietet sich hier an, die zweite Nacht auf dem Campsite in Xaxanaxa zu verbringen.
Informiere dich aber über den Stand der Flut des Okavangos! Denn zu unserer Zeit im Juni wurde innerhalb von unseren zwei Nächten der Wasserspiegel markant höher und einige Brücken und Wasserquerungen stellten uns bei der Rückfahrt vom Third Bridge Campsite vor Probleme.


Khwai – ab in Richtung Norden! (Tag 9-10)
Nach zwei Nächten in Third Bridge machen wir uns auf den Weg in Richtung Norden und steuern Khwai an. Die aufregende Fahrt ist abwechslungsreich und am späten Nachmittag erreichen wir das dortige Campsite. Dieses teilen wir uns mit einigen Affen und an diesem Abend besuchen auch Wild Dogs das Camp! Sie laufen quer durch den Campingplatz, als sie eine Antilope jagen.

Wie du siehst, ist auch dieses Campsite in der absoluten Wildnis! Doch genau das ist doch das schöne und einzigartige in Botswana!

In Khwai verbringen wir ebenfalls wieder zwei Nächte. Die Game Drives waren wieder einmalig und diesmal konnten wir zwei männliche Löwen aufspüren. Begleitet von lauten Hyänenrufen vergeht auch die zweite Nacht wie im Flug und am nächsten Morgen geht es wieder weiter, stets in Richtung Norden!


Savuti! (Tag 11-12)

Der Weg von Khwai nach Savuti ist ebenfalls sehr tiefsandig, aber mit unserem bestens ausgestatteten 4x4 Land Cruiser von Chobe4x4 macht die Fahrt richtig Spaß!
Das Campsite in Savuti ist ebenfalls sehr bekannt. Vor allem für das männliche Löwenrudel in diesem Gebiet.

Und schon wieder haben wir Glück, denn in der Nacht werden wir von lauten Löwengebrüll geweckt. Jedes Mal aufs Neue sind diese Laute einfach beeindruckend. Als die Morgendämmerung einsetzt, machen wir uns sofort auf in Richtung der Löwenrufe.
Nach kurzem Suchen finden wir die Löwen auch schon. Wow!


Muchenje River Camp (Tag 13)
Es wird Zeit unsere Reise in Richtung Norden weiterzuführen. Heute verlassen wir den Nationalpark und haben eine Zwischenübernachtung auf einem Campsite an der Grenze zum Chobe Nationalpark. Der Sonnenuntergang am Ufer des Chobe Flusses ist einmalig.


Chobe Nationalpark – Ihaha Campsite (Tag 14)
Früh am Morgen geht es für uns in Richtung Chobe Nationalpark. Wir erreichen den Park über das westliche Ngoma-Gate. Dieser Bereich des Chobe ist wesentlich weniger touristisch und teilweise sind wir das einzige Fahrzeug. Zu unserem großen Glück sehen wir auch einen Leoparden!
Wir steuern unser Campsite für diese Nacht an, das Ihaha Campsite direkt am Ufer des Chobe Rivers!
Unsere letzte Nacht im Dachzelt, denn morgen geben wir unser Fahrzeug in Kasane wieder retour.


Chobe Nationalpark, Kasana und Riverfront! (Tag 15)

Je weiter wir in Richtung Osten fahren, desto mehr Safarifahrzeuge kommen uns entgegen. Bei einem Löwenrudel stehen sogar 14 Fahrzeuge! Auch die Einbahnregelung im Bereich der bekannten River Front ist ärgerlich. Hier muss dringend etwas gegen die Überfüllung des Parks unternommen werden. Wir haben uns im Osten des Chobe nicht wohlgefühlt und den Park schnellstmöglich verlassen.

Somit steuern wir unsere heutige Unterkunft an, die Chobe River View Lodge.

Folgende Unterkünfte können wir dir in Kasane empfehlen:
geringes Budget
mittleres Budget
High End

Unser Mietwagen von Chobe4x4 wird bei unserer Unterkunft abgeholt. Alles läuft äußerst unproblematisch und wir sind sehr dankbar für so ein zuverlässiges und bestes ausgestattetes Gefährt!

Kasane ist übrigens auch ein Ausgangspunkt, um die weltbekannten Victoria Wasserfälle in Zimbabwe bewundern zu können. Von hier aus ist dies mittels Tagesausflug möglich. Beachte, dass für Zimbabwe ein Visum notwendig ist (30 USD).

Leider geht es nach Hause!

Für uns endet in Kasane unsere atemberaubende Botswana Rundreise.
Vom internationalen Flughafen geht es via Johannesburg zurück nach Frankfurt und weiter nach Salzburg.

Unser Fazit zu Botswana!

Kurz gesagt, wir haben uns in dieses Land verliebt!
Botswanas Landschaften, die freundlichen Einheimischen und die Möglichkeit mitten in der unberührten Natur zu übernachten beeindruckt uns bis heute.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten dieses Land zu bereisen sind ein weiterer großer Vorteil.
Eine detaillierte und rechtzeitige Planung der Reise sind jedoch zwingend notwendig, um nicht vor unerwünschten Überraschungen gestellt zu werden.
Für uns war es sicherlich nicht die letzte Botswana Rundreise mit einem Dachzelt. Das Gefühl mitten in der Wildnis, umgeben von den Tiergeräuschen zu übernachten macht süchtig!

Wir freuen uns sehr, dir mit unseren Erfahrungen geholfen zu haben. Lass dich ebenfalls von Botswana verzaubern!

Liebe Reisegrüße,
Heidi & Dani

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